„Ich hätte nicht gedacht, dass es ein Software Suitcase gibt, das so gut klingt“

„Es ist wirklich hervorragend. Es passt sich deiner Spielweise an. Besonders die Details haben e-instruments perfekt hinbekommen. Ich weiß nicht, ob das Absicht war, aber sie haben ein Suitcase mit Charakter gesampled“

Jonah Smith ist nicht nur ein Rhodes Liebhaber, sondern auch ein außerordentlich talentierter Musiker und Songwriter, der still und heimlich seine Spuren im amerikanischen Musik Business hinterlässt. Auf bisher 8 Studio-Alben hat er seinen ganz persönlichen Stil aus Soul, Jazz, Country, Rock kreiert und verfeinert. Besonders seine berührenden Lyrics und die wundervolle Stimme ziehen den Hörer in ihren Bann. Auf seinem musikalischem Lebensweg begleitet ihn sein geliebtes Rhodes. Seit knapp 20 Jahren schleppt er es von Gig zu Gig. Daher hat er sich mit Freuden bereit erklärt, mit uns ein wenig über seine Liebe zum Rhodes und seine Erfahrungen mit Session Keys Electric S zu sprechen.

Die magische Anziehungskraft des Fender Rhodes

Seine Begeisterung für das Rhodes geht zurück bis in seine Schulzeit: „Das Rhodes hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Damals hab ich die frühen Aufnahmen der Doors gehört, und natürlich Riders on the Storm. Im Band Raum unserer Highschool stand ein Suitcase, auf dem ich spielen durfte. Das war für mich einfach magisch.“
Auf sein erstes eigenes Rhodes musste er allerdings noch eine Weile warten. Beziehungsweise bis zum Beginn seines Studiums, das ihn vom ruhigen Syracuse, New York nach Burlington, Vermont verschlug.
Im zweiten Studienjahr war es soweit: Auf einem Flohmarkt erstand er sein erstes Rhodes für 250 Dollar: „Es war ein Mark I. Nicht gerade im besten Zustand, aber voll funktionstüchtig. Eigentlich passte es sogar ganz gut, dass es nicht perfekt war. Not macht ja schließlich erfinderisch. Ich war natürlich als Student immer knapp bei Kasse und musste mir immer etwas einfallen lassen, wenn mal wieder etwas kaputt ging. So lernte ich schnell Dinge selber zu reparieren und instand zu halten.“

Ein treuer Begleiter

Und somit begann eine enge Beziehung zu dem Instrument, welches er fortan zu jedem Auftritt mitnahm. „Ich war nicht der einzige Junge mit einem Rhodes, aber ich war der einzige, der es jedes mal mitschleppte. Ich spielte nur dieses Rhodes. Sonst nichts.“
Mittlerweile greift auch er gerne auf die Flexibilität digitaler Instrumente zurück: „Wenn ich Studio Demos einspiele benutzte ich viel virtuelle Instrumente. Auch wenn ich ein echtes Rhodes direkt daneben stehen habe. Wenn ich mit der Band aufnehme, benutze ich natürlich das echte Rhodes. Trotzdem habe ich es auf manchen Tracks meines aktuellen Albums hinterher durch ein virtuelles ersetzt, wenn ich den Sound oder das Timing nicht perfekt hinbekommen habe. Gerade in Sachen Rhodes sind wir sehr weit gekommen was Emulationen angeht.“

Die perfekte Emulation muss Ecken und Kanten haben

Smith zeigte sich beeindruckt vom Session Keys Electric S: „Es gefällt mir richtig gut. Ich mag das Interface und der cleane Sound klingt wirklich genauso wie der trockene Line-Out Sound des Suitcase. Es ist wirklich hervorragend. Es passt sich deiner Spielweise an. Besonders die Details haben e-instruments perfekt hinbekommen. Ich weiß nicht, ob das Absicht war, aber sie haben ein Suitcase mit Ecken und Kanten gesampled: bei einigen Tönen hört man die kleinen Besonderheiten in den Resonanzen. Natürlich ist es nicht perfekt, aber genau das ist es, was einem jeden Rhodes seinen ganz eigenen Charakter verleiht. Würde man ein hundertprozentig perfektes Rhodes aufnehmen, wo wirklich alle Tines und Pick-ups perfekt justiert sind, würde es für mich falsch klingen. Ich mag es wenn ein Rhodes lebendig klingt und ich glaube, das haben sie wirklich gut hinbekommen.“
„Außerdem hat es ein paar wirklich coole Features: Zum Beispiel liebe ich den Pentamorph. Im Handumdrehen bekommst du einen neuen, ganz eigenen Klang. Außerdem finde ich die Auswahl an Sounds und Effekten super. Und die zwei Soundsets, Live und Studio, sind echt klasse. Den Live-Sound habe ich etwas lieber, der reproduziert genau den warmen Speakersound.“

Mit der Reife kommt das Selbstbewusstsein

Jonah Smith performing

Smith schüttelt seine musikalischen Ideen förmlich aus dem Ärmel. Sein erstes Album, Industry Rule, nahm er innerhalb nur einer Woche auf. „Ja… also die Basics hatte ich im Grunde nach einem Tag gelegt. Vor allem hatte ich gar nicht genug Geld, um das Studio länger zu bezahlen. Auch heute bin ich relativ schnell was das Aufnehmen angeht, aber damals war ich wirklich ziemlich pleite und musste alles selber machen.“
In den vergangenen 15 Jahren und über acht Alben hinweg hat sich Smith Stil stetig weiterentwickelt. „Meine Art zu schreiben hat sich nicht wirklich verändert, aber meine Einflüsse haben sich natürlich erweitert. Vor allem, weil sich auch mein Musikgeschmack verändert und entwickelt hat: als ich Industry Rule geschrieben habe, habe ich viel Jazz und Jazz-ähnliche Sachen gehört wie Groove Collective, Meshell Ndegeocello, Herbie Hancock und Steely Dan. Damals dachte ich, einen Song aus einfachen Akkorden bauen kann jeder. Erst Jahre später habe ich gelernt wie schwierig es ist, etwas aus den gleichen simplen Akkorden die alle benutzen, zu schreiben, so dass es dir und anderen wirklich etwas bedeutet. Als ich das begriffen hatte wurde ich selbstbewusster und schrieb auch Songs, die einfacher gestrickt sind und in denen die Melodie und der Text mehr im Vordergrund stehen.“

Auch wenn sich über die Jahre stilistisch einiges geändert hat, bilden den Kern seiner Musik immer noch zwei Dinge: „das Rhodes und meine Stimme“.

Entdecke jetzt Jonah Smith und seine Musik: www.jonahsmith.com

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