Streaming-Dienste sind immer weiter auf dem Vormarsch. Allein im letzten Jahr wuchs der Umsatz durch Musik Streaming Angebote um 87,6 Prozent, teilte der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) mit. Anbieter wie Spotify, Deezer, Soundcloud oder Juke nahmen 2014 insgesamt 371 Millionen Euro ein. Ein Viertel der Gesamtumsätze der Musikbranche in Deutschland wird mittlerweile von Streaming-Diensten erwirtschaftet. Interessant ist auch, dass 2014 deutsche Künstler die internationalen Kollegen abgehängt haben und beim Umsatz deutlich hinter sich ließen. Der meistgestreamte Musiker 2014 war der Rapper Kollegah mit 105 Millionen Aufrufen. Zwei Drittel des Digitalgeschäfts machen Downloads aus, doch gingen diese im letzten Jahr leicht zurück.

Oft wird vermutet, dass Streaming-Dienste eher schlecht für die Künstler sind, da dadurch eventuell die CD-Verkäufe zurück gehen. Doch es gibt einige gute Gründe, warum Musiker von Streaminplattformen profitieren.

1. Streaming Dienste sind die Zukunft

Unabhängig davon, ob man Streaming-Dienste selber nutzt oder nicht, sind sie aller Wahrscheinlichkeit nach der Vertriebsweg der Zukunft. Mobiles Internet wird immer verbreiteter und der Zugang zu fast unendlich vielen Liedern ist für die Konsumenten einfach zu verlockend. Wer sich dieser neuen Technologie verschließt, der wird langfristig das Nachsehen haben.

2. Die Alternative zu illegalen Downloads

Allen Bemühungen zum Trotz ist es immer noch möglich illegal Musik runter zu laden. Wer es wirklich will, der wird hierfür Wege finden. Das Abo-Modell ist aber oft auch attraktiv für Leute, die bisher ihre Musik illegal bezogen haben. Für einen relativ geringen Preis bieten Streaming-Dienste eine vergleichbare Auswahl und absolute Freiheit. Streaming kann der Weg sein, die Konsumenten wieder dazu zu bringen, wie selbstverständlich für Musik zu zahlen. Der Beitrag pro Titel mag gering sein, jedoch kann hier die pure Masse entscheidend sein.

3. Streaming Dienste erleichtern Künstlern die Verbreitung ihrer Musik

Spätestens mit dem Start von iTunes im Jahr 2002 sind die großen Plattenfirmen nicht mehr die Alleinherrscher auf dem Musikmarkt. Vorher war es für Newcomer und Musiker mit kleinerer Zielgruppe extrem schwer und vor allem teuer ihre Musik ihren Fans überhaupt verfügbar zu machen. Per Downloads und Streaming können Künstler auf teure physische Medien verzichten und die Musik geht direkt und simpel an die Fans. So umgehen Künstler Zwischenhändler und Firmen, die am Gewinn beteiligt wären und behalten selber einen größeren Anteil.

4. Streaming Dienste liefern wertvolle Daten

Die Streaming Anbieter können wertvolle Daten und Statistiken liefern, die den Musikern helfen, ihre Fans besser zu verstehen. Alleine schon die Tatsache, welches Lied vom neuen Album dreimal so oft angehört wird, wie alle anderen. Eine Band kann so ihre Playlist beim nächsten Konzert noch besser auf die Fans abstimmen oder auch besser verstehen, welchen Sound die Fans am meisten mögen.

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