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“Als jemand, der selbst drei Rhodes besessen und unzählige weitere gespielt hat, war ich lange Zeit skeptisch gegenüber gesampleten Electric Pianos. Ich habe eine Menge ausprobiert: Keyboards, Samples, Software. Session Keys Electric S ist definitiv die beste Emulation, die ich je gespielt habe. Ich möchte nie wieder ohne dieses Instrument sein müssen. Ich werde es jeden Tag benutzen. Ungelogen! Ich liebe es einfach!”

So lobte Stephen Gallagher Session Keys Electric S.

Gallagher ist preisgekrönter Komponist und Editor. Von seiner Heimat Neuseeland aus arbeitet er an den unterschiedlichsten Projekten mit: von Hollywood Blockbustern wie der Hobbit Trilogie bis hin zu Indie-Dokumentationen und Web Serien.

Dabei arbeitet er zusammen mit Größen wie Peter Jackson, Brian Eno, Ed Sheeran und Nick Cave. Gallagher ist ein passionierter Anhänger des Rhodes und war restlos begeistert von e-instruments authentischer Umsetzung dieses Sounds.

Mit uns sprach er über Session Keys Electric S und wie sich sein Leben fünf Jahre nach seiner Arbeit an der Hobbit Trilogie verändert hat.

Ein Leben nach Mittelerde

Gallaghers Arbeit als Komponist und Produzent für Peter Jacksons Der Hobbit stellt den Rest seines ohnehin beeindruckenden Lebenslaufs vollkommen in den Schatten. Er gibt zu, dass er eine Weile gebraucht hat, um sich an das Leben nach dem Hobbit zu gewöhnen.
Auf der einen Seite war da das Gefühl eine große Leistung vollbracht zu haben, auf der anderen Seite auch ein Gefühl des Verlusts: es ist nicht leicht ein Projekt abzugeben, das einen über Jahre so vollständig eingenommen hat.

“Vor allem vermisse ich die Leute. Wir waren über vier, fünf Jahre ein tolles Team. Über so einen Zeitraum lernt man Menschen wirklich kennen und es entwickeln sich Freundschaften. Und dann auf einmal gehen alle wieder getrennte Wege.
Ich vermisse die Zusammenarbeit mit diesen wirklich großartigen Leuten und ich vermisse es, Zeit mit Ihnen zu verbringen.
In die Welt des Hobbits wird man buchstäblich hineingezogen. Man lebt in dieser Welt und man muss seine Arbeit an ihre Regeln anpassen. Wenn man so eine Welt erschafft und die Musik dafür, dann denkt man über die Besonderheiten dieser Welt nach, und das, was die Filmmusik transportieren muss.
Wenn man die Arbeit dann abgeschlossen hat und zurückblickt, hat man das Gefühl einen Ort zu verlassen, an dem man fünf Jahre gelebt hat. Und die Chance an diesen Ort zurückzukehren ist gering.
Nach so einem Projekt gibt es eine gewisse Trauerphase, aber nur wenige sprechen darüber!“

Zu dem Gefühl der Trauer kommt ein Gefühl der Unsicherheit: was wird das nächste Projekt sein?
Doch Gallagher ist erfrischend optimistisch und sieht das Ganze als ein neues Kapitel voller neuer Möglichkeiten.

“Eines Tages aufzuwachen und zu wissen, dass der Hobbit nicht auf einen wartet war unangenehm. Aber es war auch schön, wieder Zeit für andere Dinge zu haben. Ich habe eine Weile an einer Installation gearbeitet, dann an einem Theaterstück, ein paar Scores für Dokumentationen, einige Aufträge für’s Fernsehen und ein paar Filme.
Es war gut eine Weile in einem neuen Umfeld zu arbeiten, mit neuen Leuten und anderen Abläufen. Die Arbeit war nicht mehr so intensiv, aber auch nicht mehr so reich an Ressourcen.
Ich bin sehr dankbar dafür am Hobbit mitgearbeitet haben zu dürfen. Es war unglaublich. Und die Erfahrungen, die ich gesammelt habe, haben mich durch andere Projekte getragen. Die letzten zwölf Monate waren wirklich spannend. Wie gesagt, es gibt eine Phase des Trauerns. Aber dann tauchen andere Möglichkeiten und Herausforderungen auf, und diese zu erforschen und anzunehmen hat wirklich Spaß gemacht. Doch nicht zu wissen, was dein nächstes Projekt sein wird, kann einem auch schon Angst machen. Das kann dir jeder Freelancer bestätigen.”

Dabei ist es nicht so, dass der gefragte Komponist und Editor Probleme hätte an Aufträge zu kommen:

“Ich bin gerade mit der Nachvertonung von League of Gods fertig, die wir hier in Park Road Post [Produktionsstudio in Wellington, Neu-Seeland] gemacht haben. John Debney hat den Soundtrack gemacht und ich bin der Editor. An der finalen Nachvertonung haben wir in etwa vier Wochen gearbeitet. Es klingt phantastisch. Das wird einfach ein super klingender Film. Außerdem arbeite ich an einigen Soundtracks, einer Installation und ein paar TV Dokumentationen und an einem Feature Film namens Bilal. Ich war dort Musik Editor und habe auch ein paar Stücke beigetragen.”

Gallagher, der Pianist

e-instruments interview stephen gallagher

Neben seinen unterschiedlichen Projekten ist Gallagher Keyboarder und Pianist durch-und-durch. Dem Rhodes ist er dabei schon früh in seiner Karriere verfallen und seitdem ein treuer Anhänger.

“Ich habe viele Freunde, die sich als erstes an ihre heiß-geliebte, völlig abgerockte Akustikgitarre setzen, aber für mich waren es schon immer Keyboards, besonders Synthesizer. Komischerweise habe ich nie ein Klavier angefasst. Erst als ich schon fast aus dem Teenageralter heraus war. Wir hatten ein Klavier geerbt und es war ein großer Moment für mich, als ich bemerkte, wie anders es doch war als der Synthesizer. Ich erinnere mich auch wie ich das erste Mal ein Rhodes gespielt habe. Ich war mit einer Band im Studio und der Techniker hatte ein Mark I. Ich hatte noch nie etwas Vergleichbares gespielt und verliebte mich sofort. Ich schloss es an und benutzte es auf jedem Track – nicht nur ich, sondern die ganze Band war begeistert. Danach machte ich mich auf, selbst an eins zu kommen. Am Ende hatte ich drei und tourte damit durch das Land, wobei ich sie nicht besonders pfleglich behandelte! Ich hatte zwei Suitcase und ein Stage. Dazu noch ein Nord, weil ich auch mal eins haben wollte, das leichter zu tragen ist.”

Auch als Rhodes Purist, der nicht einfach zu beeindrucken ist, hat ihn der erste Eindruck von Session Keys Electric S umgehauen:

“Ich habe es installiert und als ich dieses tiefe D gehört habe dachte ich nur: ‚Yeah, das klingt großartig!‘. Ich glaube Session Keys Electric S verbindet meine Begeisterung für Synthesizer und Basteln an Sounds mit meiner Liebe zu echten Instrumenten. Es bringt so viele Dinge zusammen. Es ist ein wirklich spannendes Produkt!”

Besonders angetan ist Gallagher vom Pentamorph, der den echten unplugged Sound des Rhodes bereithält:
“Ich bin begeistert, dass man den Regler einfach runterdrehen kann und dann erhält man genau den Sound, als würde man den Amp ausschalten. Ich liebe diesen Sound, er ist sehr intim und bietet eine großartige Basis für Sound Design.
Ich wusste gar nicht, wie sehr ich das vermisst hatte, bis ich diese Software ausprobiert habe. Als ich das hörte dachte ich: ‚Wow! Das weckt Erinnerungen!‘ Es ist ein bezaubernder Sound. Und es ist ein besonderes – ja, intimes – Gefühl, sich einfach so ans Instrument zu setzen und unplugged zu spielen. Ich weiß noch, wie ich manchmal alleine im Proberaum saß und das Rhodes einfach so spielte, ohne Verstärker.“

Ein besonderes Spielgefühl

session keys electric s

Das Rhodes vermittelt ein bestimmtes Spielgefühl, meint Gallagher. Es beflügelt die Kreativität und ist deshalb ein so beliebtes Instrument:

“Es ist einfach ein schönes Erlebnis, sich an ein Rhodes zu setzen und zu spielen. Wenn man zum Beispiel das erste Mal eine Hammond B3 spielt… das ist irgendwie nicht so einladend. Ich finde es eher umständlich. Das Rhodes hingegen… es ist dieser glockenähnliche Klang, die Obertöne und das Spielgefühl. Die Art, wie sich der Sound ändert, je nachdem wie hart du anschlägst, ist einfach beeindruckend. Aber es kann auch richtig dreckig klingen, wenn du – wie ich es gerne tue – durch eine Reihe von Distortions jagst. Es hat einfach einen so komplexen Klang.”

“Für mich sind die Vier Heiligen der Piano Welt der Flügel, die B3, das Rhodes und der Moog. Jedes dieser Instrumente kannst du in einem beliebigen Track benutzen und es passt. Das sind einfach Klassiker, aber formbar, sodass sie in jeden Kontext passen und trotzdem überzeugen. Besonders das Rhodes gibt einem Song diese besondere Textur.”

Vermitteln die Tools und Möglichkeiten des Electric S diese Formbarkeit auf authentische Weise?

“Das spannendste an diesem Instrument ist die Art, wie es das Rhodes erweitert. Es fühlt sich nicht an, als hätte man einfach einen Haufen digitaler Tricks über das Rhodes gestülpt. Es fühlt sich mehr an als hätte man das Instrument selbst erweitert. Ich glaube der Pentamorph ist eine brilliante Idee gewesen. Ich mag vor allem das ‚Unique‘ Setting. Es klingt als würde das Instrument aus den Speaker springen wollen. Außerdem finde ich es klasse, dass man die Position der Tines verändern kann. Und dass man Effekte wie Hall direkt auf den Pentamorph legen kann und alles auf einmal ändern kann. Es ist einfach ein gut durchdachtes Stück Software und sehr intuitiv. Einfach auf ‚Unplugged‘ drehen, dann mit den Noises rumspielen, noch etwas Hall dazu und fertig. Es ist faszinierend, wie schnell man spannende Sounds herausbekommt. Ich weiß nicht, wie ihr den Phaser oder den Amp gemacht habt, aber die klingen super! Die Effekte sind super, es fühlt sich an als würde man das Rhodes durch eine Reihe von Bodeneffektegeräten jagen. Es klingt nicht überpoliert. Es klingt echt und rau und das gefällt mir sehr.”

Die beste Rhodes Emulation, die du kriegen kannst

Nach Gallaghers Meinung sollte jeder professionelle Musiker sich das Session Keys Electric S zulegen:

“Wenn du Medienkomponist bist, dann solltest du das Electric S in deiner Palette haben. Es ist ungeheuer flexibel und spannend, und Du bekommst im Handumdrehen wirklich gute Sounds. Für mich ist es das beste Rhodes, das man kriegen kann. Auf der einen Seite bekommt man diese großartige Rhodes Emulation mit all den wichtigen Effekten, die dazu gehören. Auf der anderen Seite ist da diese umfassende Sammlung an Tools und Einstellmöglichkeiten, die das Sounddesign erleichtern. Du kannst formen, zusammenbauen, zerstören und dadurch sehr schnell und sehr intuitiv wirklich großartige Sounds erstellen. Wenn man Musik für Videospiele, Film und Fernsehen macht, braucht man genau das!
Aber auch für Live-Musiker. Denen würde ich sagen: Du bist Keyboarder in einer Band und hast es satt, dein Suitcase zum Gig oder in den Proberaum sechs Treppen rauf und sechs Treppen runter zu schleppen? Dann ist Session Keys Electric S genau die Lösung! Ich würde es auf jeden Fall live spielen. Ich hätte absolut kein Problem damit, meinen Laptop und ein Controller Keyboard mitzunehmen und es als Rhodes Ersatz auf der Bühne zu spielen. Es klingt großartig.
Auch für Produzenten wird es ein wirklich nützliches Instrument sein. Man bekommt diesen klasse Rhodes Sound, aber dazu noch den Animator und Smart Chord.

Session Keys Electric S ist definitiv die beste Emulation, die ich je gespielt habe. Ich möchte nie mehr ohne dieses Instrument sein müssen. Ich werde es jeden Tag benutzen. Ungelogen! Ich liebe es einfach!”

Auch wenn Gallagher lange Zeit unter Hobbits und Orks gelebt hat, kann er sich kaum vorstellen, dass Session Keys Electric S aus dieser Welt stammt.

e-instruments session electric s packaging

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