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Bustafunk

Gaėl aka Bustafunk: Produzent, Engineer und Label-Betreiber aus Paris.

Wir haben den französischen Komponisten, Produzenten, Keyboarder und Technik-Nerd Bustafunk dazu eingeladen, das Session Keys Upright zu testen. Nach ein paar Tagen im Studio schickte er uns einen kompletten Demo-Song mit verschiedenen Upright-Presets und einfachen Drums/Bass-Tracks von Ableton Live Operator zurück:

 

Bustafunk setzt dabei vier verschiedene Presets ein, um den Track zum Leben zu erwecken: Pure Upright für die Melodie, Heavy Piano für den verzerrten Teil, Harbour Candy liefert den abgehackten Synthie-Sound und mit dem Preset „4-10 Bit Piano + Slow Strings“ entwickelte er die körnige Lo-Fi-Melodie.

Ohnehin am Telefon, erklärte sich Gaël spontan bereit, einige Fragen zu seinem Werdegang, Ausbildung und seinem Ansatz mit neuem Equipment wie dem Session Keys Upright zu beantworten.

Interview Bustafunk

F: Gaël, erzähle uns bitte Deine musikalische Geschichte, wo Deine Leidenschaft für Musik begann und wie Du zu einem professionellen Produzenten wurdest?

A: Ich komponiere bereits seit meiner Jugend Musik. Ich habe schließlich ein Studium zum Toningenieur absolviert, um ein besseres Verständnis für alle Mixing- und Produktionstechniken zu bekommen. Danach war ich in der Lage den gesamten Prozess zu beherrschen – von der Komposition über die Aufnahme bis zum Mixing und Mastering. Im Anschluss baute ich mein eigenes Label auf und veröffentlichte Ende der 90er Jahre meine erste EP unter dem Namen Bustafunk. Der Sound war sehr „housey“ mit dem typischen „french touch“. Später arbeitete ich als Produzent für andere Künstler, die von Plattenfirmen wie Universal, Warner, Sony etc. unter Vertrag waren. Mir gefiel das wirklich sehr, ein gesamtes Albumprojekt zu betreuen, zu komponieren, aufzunehmen und zu mixen. Ich habe auch einige Künstler auf meinem eigenen Label entwickelt. Seit 2012 habe ich mein Betätigungsfeld leicht verändert und konzentirere meine Arbeit auf Musik zum Bild für Werbung, Fernsehen, Filme oder Cartoons. Ich komponiere weiterhin regelmäßig Alben für Universal Publishing Production Music  – einem führenden Musikkatalog für die Medienmusik.

Bustafunk and the Upright

F: Als ich mir einige Deiner Tracks angehört habe, fiel mir auf, wie gekonnt Du unterschiedlichste Elemente kombinierst, scheinbar verfügst Du immer über einige zusätzliche Gewürze im Regal …

A: Ich habe schon immer gerne verschiedene Musikstile gemischt. Ich wuchs mit der französischen Hip-Hop-Kultur auf, hatte aber immer offene Ohren für anderes und beobachtete besonders alles, was in der elektronischen Musik geschah. Heutzutage ist es einfach großartig, weil es vollkommen normal geworden ist, verschiedene Stile zu mischen. Das bereichert die musikalische Vielfalt enorm – und was ich an den jungen Produzenten wirklich mag, ist, dass sie keine künstlichen Genregrenzen kennen. Sie folgen einfach nur ihrer Inspiration, das ist sehr aufregend!

F: Welchen Ansatz verfolgst Du im Umgang mit neuen Geräten oder Instrumenten, wie bspw. dem Session Keys Upright?

A: Auch wenn ich weiß, dass es nicht die allerbeste Methode ist (lacht), aber ich genieße es immer, neue Geräte zu testen, indem ich sofort losspiele und intuitiv versuche, etwas zu kreieren, bevor ich die Handbücher lese. Als ich zum Beispiel das Upright angetestet habe, spielte ich einfach darauf los und plötzlich kamen mir Ideen! Das Upright klingt so gut, da wollte ich sofort einen Track komponieren!

F: Du jonglierst in Deinem Demo-Song mit unterschiedlichen Spielarten und Klangfarben – Hand aufs Herz: Was war zuerst da – Soundidee und Struktur oder inspirierten dich die Presets oder Sounds?

A: Definitiv das Upright zuerst! Schon alleine das Basis-Preset hat mich wie erwähnt inspiriert! Es bot mir das Hauptthema des Demos förmlich an, aber durch das Testen der anderen Presets wurde der Track in eine andere Richtung gelenkt. Das “ Heavy Piano “ Preset hat mich wirklich stark beeinflusst und gab den Ausschlag dafür, den Track in Richtung Future Bass weiter auszuarbeiten. Ich finde, die Stärke des Upright liegt darin, dass es nicht nur eine weitere gut klingende Klavier-Library ist, sondern viel weiter geht mit den sehr kreativen und überraschenden Presets und Sounddesign-Möglichkeiten!

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